Der zurückgezogene Bericht

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Kommentar von Max Sinclair, gefolgt von dem Bericht, der verschwunden ist.

Die Überschrift lautete: "Jugoslawische Wahlen fair oder unfair – je nachdem, wen man fragt." Der Bericht kam von „Reuters". Er erschien heute (Sonntag 24. September 2000) nachmittags (1:03 Eastern Standard Time) in AOL "America Online"- einer der größten Mediengiganten) „World News – Europe". Jetzt ist er nicht mehr dort. Während die AOL-Artikel in der Sektion „World News" mindestens zwei Tage lang bleiben, verschwand dieser nach wenigen Stunden.

Glücklicherweise speicherte ich den Bericht und mailte ihn an Freunde, daher können Sie ihn nachstehend finden und lesen. Sie werden sehen, dass darin kanadische und britische Wahlbeobachter aussagen, dass das jugoslawische Wahlergebnis NICHT „von Milosevic gestohlen" wird. An Stelle dieses Berichtes hat AOL Geschichten der Sorte „Er stiehlt die Wahl" platziert, die Gegenseite ist kaum vertreten, und wenn dann nur durch Vertreter der jugoslawischen Regierung, die uns bereits zur Genüge als unglaubwürdig präsentiert worden sind. Diese Vorgangsweise entspricht genau der seit einiger Zeit offensichtlichen USA/NATO-Strategie, die Stärke der „demokratischen" Opposition heillos aufzublasen, während ein Wahlsieg von Milosevic von vorne herein zum „Wahlbetrug" erklärt wird.

Es ist uns nicht entgangen, dass vor einer Woche eine Gruppe serbisch-amerikanischer Aktivisten zu einem Treffen mit James O´Brien eingeladen worden war, dem speziellen Assistenten der Außenministerin Albright für Balkan-Angelegenheiten. Dieser versuchte, die Serbo-Amerikaner zu öffentlichen Attacken gegen Milosevic für den Fall zu bewegen, dass Kostunica, den die meisten von ihnen unterstützten, die Wahl verliere. Der Herr O´Brien fand sich schließlich auf dem Glatteis, da die Serbo-Amerikaner seine Versicherung nicht glauben wollten, die US-Regierung wolle nur das Beste für die Serben. „Warum haben Sie dann Jugoslawien bombardiert?", fragten sie-

Sie waren also nicht kooperativ. Die Geduld des Herrn O´Brien wurde auf eine harte Probe gestellt. Zuletzt verlor er sie und haute mit der Faust auf den Tisch.

Zum Ende des Treffens ersuchte einer der Serbo-Amerikaner O´Briens Assistenten, die Pläne der USA zu erklären. Dieser sagte: „Wenn unsere (!) Zählungen ergeben, dass Kostunica gewonnen hat und Milosevic sich zum Wahlsieger erklärt, werden wir Kostunica als rechtmäßigen Präsidenten anerkennen und unsere europäischen Aliierten dazu bewegen, das auch zu tun."

Der folgende Artikel enthält jede Menge NATO-Propaganda, die ich kommentieren werde, aber er enthält auch einige Wahrheiten. Offensichtlich ist das schon zu viel Wahrheit für die Neue Weltordnung. – Max Sinclair

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Jugoslawische Wahlen fair oder unfair – je nachdem, wen man fragt

Von Philippa Fletcher

BELGRAD 24. September (Reuters) – Während ortsansässige unabhängige Beobachter zahlreiche Unregelmäßigkeiten betreffend die jugoslawischen Wahlen am Sonntag aufzeigten, sagte eine kleine Gruppe von Belgrad zugelassener internationaler Beobachter, alles scheine in Ordnung und demokratisch zu verlaufen.

  • [Sinclairs Kommentar: Beachten Sie, dass "Reuters" von „ortsansässigen unabhängigen Beobachtern" spricht. Diese werden den „von Belgrad zugelassenen internationalen Beobachtern" gegenübergestellt. Zum ersten ist der Begriff „unabhängig" einseitig und absurd. Diese Beobachter kommen von NGOs und politischen Parteien, von denen bekannt ist, dass sie von den USA bezahlt werden. Warum bezeichnet „Reuters" diese als „unabhängig"? Zum zweiten heißt es „von Belgrad zugelassen". Durch diese Bemerkung sollte natürlich ihre Glaubwürdigkeit in Frage gestellt werden.]

Marki Blagojevic vom regierungsunabhängigen Centre for Free Elections and Democracy (CESID – „Zentrum für freie Wahlen und Demokratie") sagte früher, die Präsidenten- und Parlamentswahlen seien „ein totaler Sauhaufen" und zitierte Berichte von Aktivisten aus dem ganzen Land.

  • [Sinclair: Beachten Sie, dass Reuters nichts über das "Zentrum für freie Wahlen usw." sagt, außer dass es regierungsunabhängig ist. Regierungsunabhängig? Je nachdem, von welcher Regierung wir reden. Sicher haben sie nichts mit der jugoslawischen Regierung zu tun. Umso mehr haben sie mit der US-amerikanischen Regierung und deren vorgeschobenen scheinprivaten Agenturen wie etwa „Freedom House" und „International Republican Institute" zu tun, die in Sofia (Bulgarien) mit der bulgarischen Regierung kooperieren und eine Desinformationskampagne gemeinsam mit dem „Zentrum für freie Wahlen" betreiben. Für wie glaubwürdig sollen wir eine Einrichtung halten, die die Agentur einer ausländischen Macht ist, die lautstark und oft erklärt hat, sie „wisse", dass Milosevic die Wahl „stehlen" werde?

Er sagte, Vertreter der Opposition bei Wahlkommissionen sei der Zutritt zu einigen Wahllokalen und die Beobachtung von Vorbereitungen für die Wahl verwehrt worden. An einem Ort sei die Polizei gerufen worden, als sie sich beschwerten.

  • [Sinclair: "Vertreter der Opposition bei Wahlkommissionen" – wer, welche Kommissionen und wo, was wollten sie machen? Eine der üblichen Taktiken der von US-Agenturen betriebenen lokalen „demokratischen" Organisationen in anderen Ländern ist es, Provokationen zu inszenieren. Zum Beispiel: man schickt einen Vertreter des „Zentrums für freie Wahlen", der nicht als offizieller Wahlbeobachter anerkannt ist und wenn er hinausgeworfen wird, beklagt man sich, dass ein „Vertreter bei einer Wahlkommission" nicht zugelassen worden ist.]

Eine CESID-Beobachterin wurde von der Polizei am Tag vor der Wahl vier Stunden lang festgehalten, nachdem sie berichtet hatte, in ihrem Briefkasten ein Papier gefunden zu haben, das ein echter Wahlzettel zu sein schien, auf dem Milosevics Name im Vorhinein angekreuzt war. Die Polizei sagte, sie habe gelogen.

  • [Sinclair: Aha, der Verdacht bestätigt sich. CESID ist KEINE Wahlkommission. Es ist Vertreter einer ausländischen Macht. Können Sie sich vorstellen, was passieren würde, wenn eine Gruppe, die sich „Komitee für freie Wahlen" nennt, aber von der serbischen Regierung bezahlt wird, versuchte, eine US-Wahl zu „beobachten"? So funktioniert´s also – sie wird vorgeschickt, wird (verständlicherweise) mit Argwohn behandelt, und CESID wird zum weltweiten Thema!]

Die Gruppe von über 200 ausländischen Beobachtern aus 52 Ländern, die als Wahlbeobachter zugelassen worden waren, nachdem Belgrad Europas führende Wahlbeobachtungseinrichtung, die OSZE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa) hinausgeworfen hatte, war von ihrer Geschichte nicht beeindruckt.

  • [Sinclair: Beachten Sie, wie einfach "Reuters" die Dinge manipuliert, um ihnen den rechten Dreh zu geben. Die OSZE stellt sich offen gegen die serbische Souveränität. Als OSZE-Beobachter im Herbst 1998 nach Kosovo kamen, nutzten sie ihre Anwesenheit auf jugoslawischem Territotium, um die Terroristen der UCK zu organisieren und auszubilden und zukünftige Bombenziele zu erfassen. Das ist bereits von den westlichen Medien zugegeben worden. Warum sollte die jugoslawische Regierung diese gehässigen Feinde ihres Landes ihre Wahlen beobachten lassen? Versteht es sich nicht von selbst, dass diese ihr „Wissen aus erster Hand" benützen würden, um der Welt ein verlogenes Bild zu präsentieren?]

"So? Ich bin einige Male von den Behörden zuhause bei Demonstrationen verhaftet worden," sagte Marjaleena Repo, eine Beobachterin aus Kanada, die sich selbst als "Aktivistin für soziale Gerechtigkeit" bezeichnet.

  • [Sinclair: Beachten Sie, dass "Aktivistin für soziale Gerechtigkeit" in Anführungszeichen steht, während Reuters die von den USA kontrollierte CESID als „Wahlkommission" bezeichnet – ohne Anführungszeichen. Und so nebenbei – ich kenne Frau Repos Artikel aus dem Internet – sie IST eine Aktivistin für soziale Gerechtigkeit.]

Liz Screen von der linksextremen britischen Sozialistischen Arbeiterpartei sagte, die Geschichte vom Milosevic-Wahlzettel klinge verdächtig, „wie klassische westliche Falschinformation."

  • [Sinclair: "Linksextrem"? Wieder wird alles mögliche unternommen, um die Zeugen einer Seite zu diskreditieren, während über die offensichtliche Tatsache, dass die andere Seite von der US-Regierung bezahlt wird, dem Feind Serbiens, großzügig hinweggesehen wird.]

Einige sind Aktivisten aus westlichen Ländern, die ihren Regierungen gegenüber kritisch eingestellt sind, besonders hinsichtlich der NATO-Bombenangriffe auf Jugoslawien, die die Allianz im letzten Jahr unternommen hat, um das zu stoppen, was sie als Belgrads Unterdrückung der Kosovoalbaner angesehen hat.

  • [Sinclair: Das ist reine Desinformation. Die Autorin wiederholt nicht nur eine Lüge – die NATO hätte auf die jugoslawische Unterdrückung „der albanischen Bevölkerung" reagiert, sondern geht so weit zu behaupten, die NATO-Führer hätten diese Lüge geglaubt. Tatsächlich begann die NATO über die Unterdrückung der Albaner zu sprechen, NACHDEM die Bembenangrife bereits einige Tage gedauert hatten und klar wurde, dass die Öffentlichkeit überwiegend dagegen war. Was die Zeit davor betrifft, haben wir als eindeutigen Beweis Urteile deutscher Gerichte und Gutachten des deutschen Außenministeriums, die die Ansuchen albanischer Flüchtlinge aus Kosovo um Asyl behandelten. In jedem Fall hatten Gerichte wie Ministerium festgestellt, dass der Kampf der jugoslawischen Regierung gegen die UCK-Terroristen sich nicht gegen die Zivilbevölkerung richtete. (1)]

Andere sind Außenseiter wie der exzentrische russische ultranationalistische Führer Vladimir Schirinovski oder seine slawischen Begleiter, die Kosaken.

  • [Sinclair: Schon wieder der Versuch, die Beobachter als Extremisten hinzhustellen.]

DIE ANDERE SEITE DER GESCHICHTE

Untergebracht in einem der besten Hotel Belgrads werden sie von Regierungsvertretern begleitet, die bemüht sind, ihre Version einer Geschichte zu präsentieren, von der sie glauben, sie sei von den Medien der Welt verdreht worden.

  • [Sinclair: Sollen wir ernstlich glauben, diese Leute würden nicht objektiv bleiben, nur weil sie in einem Hotel untergebracht worden sind? Warum wird das erwähnt im gleichen Satz wie „Regierungsvertreter, die bemüht sind, ihre Version einer Geschichte zu präsentieren, von der sie glauben, sie sei von den Medien der Welt verdreht worden." Außer wenn beabsichtigt ist, das Hotel zu verwenden, um die Glaubwürdigkeit in Frage zu stellen.
  • Reuters hat noch immer nicht erwähnt, dass die pro-NATO-Seite Millionen Dollars bekommen hat. Die New York Times berichtete vor kurzem, „Koffer voll Geld" seien über die Grenze zu den „unabhängigen" NGOs wie CESID gebracht worden und die US-Hintermänner hätten ihnen gesagt, sie sollten soviel Geld ausgeben wie sie nur könnten, es sei noch mehr „in der Pipeline".]

Auf Fragen betreffend die Wahlen am Sonntag sagten die meisten, dass diese so ordentlich verliefen, wie ihnen bereits in offiziellen Gesprächen vorausgesagt worden sei.

  • [Sinclair: Schon wieder – der Bericht über die Äußerungen der Beobachter wird heruntergespielt durch die abfällige Bemerkung ("wie ihnen bereits in offiziellen Gesprächen vorausgesagt worden sei.") Was ist mit den von den USA bezahlten „unabhängigen Beobachtern", denen in hunderten Artikeln und TV-Sendungen eingetrichtert worden ist, dass Wahlbetrug zu erwarten sei und deren Boss, das US-Regime, offensichtlich will (und erwartet!), dass die Betrug finden!]

"Mein erster Eindruck des Wahlgeschehens ist, das es dem entspricht, was uns in den letzten Tagen gesagt worden ist … ein klarer, demokratischer, normaler westlicher Standard," sagte Elmar Schmaling aus Deutschland in einem Wahllokal.

  • [Sinclair: Ich bemerkte früher, das Reuters drauf aus ist, die Beobachter als Extremisten zu diskreditieren. Es ist interessant, dass sie über Schmaling nichts schreiben. Er war Admiral in der deutschen Marine. Er war der NATO zugeteilt, kündigte aber 1990, weil er herausgefunden hatte, dass die NATO zu einer aggressiven Macht geworden war, zur größten Bedrohung des Friedens. Es ist unmöglich, dass die Reuters-Reporterin mit diesem Mann gesprochen hat, ohne herauszufinden, dass er ein ehemaliger Admiral ist. Ich habe einmal mit dem Admiral gesprochen; er ist ein sehr intelligenter Mann und ist sich natürlich darüber klar, wie wichtig es ist, Reuters über seinen früheren NATO-Status zu informieren. Ich gehe davon aus, dass die Reporterin - oder noch wahrscheinlicher der Herausgeber – diese Tatsache unterschlagen hat, um Schmalings Glaubwürdigkeit zu schmälern.]

"Alles ist transparent und demokratisch. Wir sprachen mit Vertretern der Opposition und sie sagten, bis jetzt sei alles in Ordnung," sagte Markos Domich aus Bolivien.

Keiner der Beobachter nahm an der Pressekonferenz von CESIDs Blagejovic teil, in der dieser ausführte, dass das, was er vorbrachte, nur einige wenige der vielen Unregelmäßigkeiten beträfe.

  • [Sinclair: Auch hier wieder ein Versuch, uns hinters Licht zu führen: „Keiner der Beobachter nahm teil." Warum sollten die Wahlbeobachter an einer CESID-Pressekonferenz teilnehmen? Reuters unterläßt es, sich genauer mit dieser Pressekonferenz zu beschäftigen. Wenn Blagojevic etwas über tatsächliche Unregelmäßigkeiten wusste, warum werden in diesem Artikel weder Zeit noch Ort solcher Unregelmäßigkeiten erwähnt? Wollte der CESID-Sprecher keine genauen Angaben machen? Hatte er etwa Angst, er könnte von den ausländischen Beobachtern widerlegt werden, die festgestellt haben könnten, dass es an den von ihm erwähnten Orten zu keinen Unregelmäßigkeiten gekommen war?]

Screen sagte, die westlichen Medienberichte über Jugoslawien seien völlig einseitig. Schon die überall – oft genug über Plakate der Regierungsparteien - geklebten Plakate der Opposition in den Straßen Belgrads zeigten, dass das Land keine Diktatur sei.

Ein höherer Vertreter der oppositionellen serbischen Demokratischen Partei, Cedomir Jovanovic, sagte über die Beobachter: „Die Demokratische Opposition Serbiens betrachtet sie nicht als Wahlbeobachter, sondern als ausländische Staatsbürger, die Milosevic hergebracht hat, um die Wahlresultate zu bestätigen, die er selbst für gültig erklären wird ungeachtet des Wählerwillens der Bürger."

  • [Sinclair: Abgesehen vom dürftigen Inhalt (sind Leute nur dann als "Beobachter" legitimiert, wenn sie von einer von den USA bezahlten Partei wie der Demokratischen Partei, geführt vom von den USA bezahlten Schurken Zoran Djindjic anerkannt werden?), warum wird so wenig über das berichtet, was die Beobachter sagen, und so viel über sie selbst? Soll dadurch erreicht werden, dass wir nicht darauf hören, was sie berichten?]

Westliche Diplomaten in Belgrad befürchten auch, dass die Beobachter vorn der Regierung benützt werden, um ihren Wahlsieg ungeachtet der Resultate zu legitimieren.

„Ich denke, das ist eine Aktion Feigenblatt, ein Potemkinsches Dorf," sagte einer.

  • [Sinclair: Perfekter Schluss. Ein ungenannter „westlicher Diplomat" bringt eine haltlose Beschuldigung vor und aus. Aber sogar dieser Artikel brachte zu viel „von der anderen Seite", um länger als einige Stunden in AOL „World News-Europe" bleiben zu dürfen.]

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13:03 09-24-00

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DRINGLICHER AUFRUF! (11. August 2001)

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Nach diesen Angriffen konnten wir direkt mit Menschen sprechen, die an den Verhandlungen zwischen Präsident Milodevic und den derzeitigen serbischen Behörden beteiligt waren. So wussten wir aus erster Hand, dass der Bericht der „New York Times" über angebliche Selbstmorddrohungen Milosevics erlogen war.

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