Der Präsident Jugoslawiens wendet sich an die Nation

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[Des Kaisers Neue Kleider]

BELGRAD- Der jugoslawische Präsident Slobodan Milosevic wandte sich am Montag über das serbische Radio und Fernsehen an die Nation.

"In Erwartung der zweiten Wahlrunde nutze ich die Gelegenheit, Ihnen meine Sicht zur Wahl und politischen Situation in unserem Land, besonders in Serbien, darzulegen. Wie Sie wissen, bestehen seit einem Jahrzehnt Bemühungen, die ganze Balkanhalbinsel unter die Kontrolle einiger westlicher Großmächte zu bringen. Das geschah, indem in einigen Ländern Marionettenregierungen eingesetzt wurden, sie in Länder mit begrenzter Souveränität verwandelt, oder sogar von jeglicher Souveränität ausgeschlossen wurden," sagte Präsident Milosevic.

"wegen unseres Widerstandes gegen so ein Schicksal für unser Land, wurden wir aller Formen von Druck unterworfen, dem Völker in der zeitgenössischen Welt unterworfen werden können. Die Zahl und Intensität der Druckmaßnahmen haben sich im Laufe der Zeit vervielfacht.

Alle Erfahrungen, die die Großmächte in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhundert gesammelt haben Regierungen zu stürzen, Unruhen zu verursachen, Bürgerkriege anzustiften, nationale Befreiungskämpfer zu unterdrücken oder zu vernichten, Staaten und Nationen in die Armut zu treiben - all dies wurde gegen unser Land und unser Volk betrieben.

Die Entwicklungen, die anläßlich unserer Wahlen organisiert wurden, sind ebenfalls ein Teil jener organisierten Verfolgung unseres Landes und unseres Volkes, weil unser Land und unser Volk ein Hindernis bei der Durchsetzung der vollen Beherrschung der Balkanhalbinsel bildet.

Eine Gruppierung ist seit einer langen Zeit in unserer Mitte anwesend, die unter der Aufmachung von oppositionellen politischen Parteien mit demokratischer Orientierung die Interessen jener Regierungen repräsentiert, die hauptverantwortlich für den Druck gegen Jugoslawien und besonders gegen Serbien sind.

Jene Gruppierung ist in diesen Wahlen unter dem Namen 'Demokratische Opposition Serbiens' (DOS) aufgetreten.

Ihr wirklicher Kopf ist nicht ihr Präsidentschaftskandidat.

Ihr Kopf ist seit vielen Jahren der Präsident der 'Demokratischen Partei' und Kollaborateur jenes Militärbündnisses, das gegen unser Land Krieg geführt hat. Er kann sogar seine Zusammenarbeit mit jenem Bündnis nicht verbergen. Tatsächlich ist unserer gesamten Öffentlichkeit sein Aufruf an die NATO bekannt, Serbien so viel Wochen wie nötig zu bombardieren, um seinen Widerstand zu brechen.

Die Gruppierung, die sich deshalb in dieser Weise zu den Wahlen organisierte, repräsentiert die Armeen und Regierungen, die kürzlich Krieg gegen Jugoslawien geführt haben.

In Wahrnehmung von deren Interessen hat die Gruppierung Mitteilungen veröffentlicht, daß unter ihrer Führung Jugoslawien aus jeglicher Gefahr von Kriegen oder Gewaltanwendungen herauskommen, daß wirtschaftliche Prosperität kommen, der Lebensstandard sich sichtbar und schnell verbessern würde; jenes Jugoslawien würde angeblich in die internationalen Institutionen reintegriert, usw.usf...

Es ist meine Pflicht, Sie öffentlich und rechtzeitig zu warnen, daß solche Zusagen unwahr sind und daß die Situation vollkommen anders ist.

Es ist genau unsere Politik, die den Frieden garantiert und ihre Politik nur dauerhafte Konflikte und Gewalttätigkeiten hervorbringen kann, und ich werde Ihnen sagen, warum:

Mit der Etablierung einer Regierung, die durch eine Gemeinschaft von Ländern, die innerhalb der NATO versammelt sind, unterstützt oder direkt von ihr eingesetzt wäre, würde Jugoslawien unvermeidlich zu einem Land werden, dessen Territorium schnell zerstückelt würde.

Dies sind nicht nur die Absichten der NATO. Dies sind die Vorwahlversprechungen der Demokratischen Opposition Serbiens. Wir haben von ihren Vertretern gehört, das das Sandjak die Autonomie bekommen würde, wie sie das Mitglied der Koalition und der Leiter einer muslemischen Separatistenorganisation Sulejman Ugljanin seit zehn Jahren vertritt und die tatsächlich eine definitive Abspaltung des Sandjak von Serbien bedeuten würde.

Ihre Versprechungen schließen auch die Autonomie der Vojvodina ein, die nicht nur ihre Abspaltung von Serbien und Jugoslawien bedeutet, sondern sie tatsächlich zu einem integralen Bestandteil des benachbarten Ungarn machen würde.

In ähnlichen Weise würden andere Gebiete von Serbien getrennt werden, besonders seiner Randgebiete.

Ihre Annexion durch benachbarte Staaten war für eine lange Zeit, eine heiße Angelegenheit in jenen Staaten, die ihre Minderheiten in Jugoslawien aufhetzen, um so dazu beizutragen, dass sie sich Teile unseres Landes in ihre benachbarten Staaten einverleiben können.

Im Rahmen dieser Politik der Zerstückelung Jugoslawiens würde das Kosovo das erste Opfer sein. Sein gegenwärtiger Status würde als legal und endgültig proklamiert werden. Es wäre das erste Teilgebiet seines Territoriums, dem Serbien Lebewohl sagen müßte, ohne den Hauch einer Hoffnung, dass es jemals wieder zu ihm zurückkehren wird.

Das Territorium, das unter dem Namen Serbien zurückbleiben würde, würde unter internationale Besetzung durch US oder andere Streitkräfte fallen, die dieses Territorium als ihren militärischen Übungsplatz betrachten und wie ihren Besitz kontrollieren würden, auf der Linie jener Macht, deren Armee dort präsent ist.

Wir haben Fälle solcher Kontrolle und ihre Konsequenzen Jahrzehnte lang gesehen, und besonders in diesem Jahrzehnt in vielen Ländern der Erde, leider seit kurzem sogar in Europa, zum Beispiel im Kosovo, Republika Srpska und Makedonien, in unserer unmittelbarer Nachbarschaft.

Das Volk Serbiens würde das Schicksal der Kurden erfahren, mit einer Daseinsperspektive, viel schneller vernichtet zu werden als die Kurden, weil sie weniger zahlreich und in ihren Bewegungen auf einem vielen kleineren Gebiet, als dem, auf dem die Kurden seit Jahrzehnten präsent sind, begrenzt wären.

Wie für Montenegro, würde sein Schicksal in die Hände der Mafia übergehen, deren Spielregeln den Bürgern gut bekannt gemacht werden sollten - Jeder Bruch der Disziplin und besonders jede Opposition gegen die Mafia-Interessen werden mit dem Tod bestraft, ohne irgendein Recht auf einen Einspruch.

Ich habe Ihnen das Schicksal Jugoslawiens im Fall einer Annahme der von der NATO gestellten Bedingungen für unser Land dargestellt, um sie davor zu warnen, dass, außer dem Verlust des Landes und der Demütigung des Volkes, alle unter ständiger Gewalttätigkeit leben würden.

Die neuen Besitzer des Staatsgebiets des ehemaligen Jugoslawien und Bewohner des übrigen serbischen Territoriums, würden, wie es in der Natur der Sache liegt, die Bevölkerung deren Territorium sie okkupiert haben werden, terrorisieren.

Das serbische Volk selbst, würde gleichzeitig ununterbrochen für die Wiedererrichtung eines serbischen Staates kämpfen, in dem es sich wieder sammeln könnte.

Sie möchten weder Frieden noch Prosperität in den Balkanländern. Sie möchten, daß dies eine Zone bleibender Konflikte und Kriege ist, die ihnen ein Alibi für ihre dauerhafte Anwesenheit verschaffen würden.

Eine Marionettenregierung garantiert daher Gewalt, möglicherweise Jahre des Krieges,- alles andere als Frieden. Nur unsere eigene Regierung garantiert Frieden.

Überdies fielen alle Länder mit dem Status einer begrenzten Souveränität und mit Regierungen unter dem Einfluß von Großmächten einer raschen Verarmung anheim, in einer Weise, die alle Hoffnung auf gerechtere und menschlichere gesellschaftliche Verhältnisse zerstörte.

Eine große Teilung der Gesellschaft in eine arme Mehrheit und eine reiche Minderheit, dies ist das Bild Osteuropas, das wir jetzt seit einigen Jahren alle sehen können.

Das Bild würde auch uns einschließen. Auch wir würden unter der Führung und Kontrolle der Besitzer unseres Landes schnell eine gewaltige Mehrheit von sehr Armen haben, deren Aussichten aus ihrer Armut herauszukommen sehr, sehr unsicher und weit weg wären.

Die reiche Minderheit würde sich aus den Eliten der Schattenwirtschaft bilden, denen nur unter der Bedingung der vollen Loyalität zur Führung, die das Schicksal ihres Landes entscheidet, gestattet wäre, reich zu werden.

Öffentlicher und gesellschaftlicher Besitz würden schnell in privaten Besitz umgewandelt werden, aber seine Besitzer wären in der Regel Ausländer, wie es durch die Erfahrungen unserer Nachbarn demonstriert wird. Zu den wenigen Ausnahmen würden nur jene gehören, die sich das Recht auf Besitz durch ihre Loyalität und Unterwerfung erkaufen würden, was zur Beseitigung elementarer nationaler und menschlicher Würde führen würde.

Der größte nationale Wert unter solchen Umständen wäre der Wohlstand von Ausländen und die bisherigen Betriebsleitungen, würden dies auch weiterhin tun, aber jetzt als Angestellte ausländischer Gesellschaften in ihrem eigenen Land.

Nationale Demütigung, staatlicher Zerfall und soziales Elend würden notwendigerweise zu vielen Formen gesellschaftlicher Krankheiten führen, von denen Kriminalität die erste wäre. Dies ist keine Mutmaßung, sondern dies ist die Erfahrung all jener Länder, die diesen Weg gegangen sind, den wir um jeden Preis zu vermeiden suchen.

Die Hauptstädte der europäischen Kriminalität liegen nicht mehr im Westen, sonder haben sich im vergangenen Jahrzehnt nach Osteuropa verlagert

Unser Volk findet es hart, sich mit der bereits heute entstandenen Kriminalität abzufinden, da wir für eine lange Zeit - vom 2.Weltkrieg, bis in die 90er Jahre hinein - in einer Gesellschaft gelebt haben, die so gut wie keine Kriminalität kannte. Weit verbreitete Kriminalität, die in einer Gesellschaft, die ihre Souveränität und große Teile ihres Territoriums verloren hat, nicht zu vermeiden ist, solche verbreitete Kriminalität würde für unser kleines und mit Kriminalität unerfahrenes Volk ebenso gefährlich sein, wie es der Krieg für die Gesellschaft und ihre Bürger ist.

Eine der wesentlichen Aufgaben einer Marionettenregierung in irgendeinem Land, einschließlich unseres Landes, sollten wir so eine Regierung haben, ist der Verlust von Identität.

Länder unter fremder Führung vergessen relativ schnell ihre Geschichte, ihre Vergangenheit, ihre Traditionen, ihre nationalen Symbole, ihre Lebensart, oft sogar ihre eigene literarische Sprache.

Zunächst unsichtbar, aber sehr wirksam und erbarmungslos würde eine Auswahl von nationaler Identität auf ein paar hiesiger Schüsseln, einige Lieder und Volkstänze reduziert werden, die Namen von Nationalhelden würden als Markennamen für Lebensmittel oder Kosmetika benutzt werden.

Eine der wirklich offensichtlichen Konsequenzen der Übernahme von Territorien durch die Großmächte im 20. Jahrhundert ist die Vernichtung der Identität des Volkes jener Länder.

Die Erfahrung anderer Länder zeigt, dass das Volk kaum mithalten kann mit der Geschwindigkeit, mit der es beginnt, fremde Sprachen wie seine eigene zu benutzen, sich mit fremden historischen Fakten zu identifizieren und ihre eigenen zu vergessen, mit der Literatur ihrer Okkupanten besser vertraut zu sein, als mit ihrer eigenen, die Geschichte anderer zu verherrlichen und ihre eigene zu verspotten, anderen statt sich selbst ähnlich zu sein.

Der Verlust der nationalen Identität ist die größte Niederlage, die eine Nation erleiden kann. Sie ist in der zeitgenössischen Form der Kolonialisierung unvermeidlich.

Außerdem schließt die neue Form der Kolonialisierung von ihrer Natur her jede Form der freien Rede oder des freien Willens und besonders jede Art von Kreativität aus.

Länder, die nicht frei sind, bestreiten dem Volk, dass in ihm lebt, das Recht der freien Rede, wie es notwendigerweise im Gegensatz zur Abwesenheit von Freiheit sein würde.

Dies ist der Grund, warum der Verlust des freien Denkens die konsequenteste und wesentliche Form von Folter in einem Land ist, das seine Freiheit verloren hat. Wie natürlich ohne Frage die Ausübung des freien Willens. Freier Wille wird nur als Farce erlaubt. Er wird nur den Lakaien fremder Herren gestattet, deren simulierter freier Wille durch die Okkupanten lediglich als Rechtfertigung für die Einführung von Demokratie in deren Namen sie vom Land eines anderen Volkes Besitz ergriffen haben, benutzt wird.

Ich möchte besonders den jungen Leuten, den Intellektuellen und Wissenschaftlern gegenüber betonen, daß Länder die ihrer Souveränität beraubt sind, in der Regel auch des Rechts auf kreative Arbeit, und besonders kreativer Arbeit im Feld der Wissenschaft, beraubt sind.

Große Zentren und große Mächte finanzieren wissenschaftliche Arbeit, kontrollieren ihre Fertigkeiten und entscheiden über die Anwendung ihrer Ergebnisse. In abhängigen Staaten, wenn sie über wissenschaftliche Laboratorien und wissenschaftliche Institute verfügen, sind diese nicht unabhängig, sondern operieren, wie Zweige, die von einem Zentrum aus kontrolliert werden. Ihre Fertigkeiten müssen in besetzten Ländern innerhalb der Grenzen bleiben, die es nicht zulassen, dass in der unterworfenen Bevölkerung die Voraussetzungen für das Samenkorn von Aufstand und Emanzipation aufkeimen kann.

In diesem Moment, vor den Stichwahlen, stellen sich die Führer der Demokratischen Opposition Serbiens mit Geld vor, bestechen, erpressen und belästigen Bürger und organisieren Streiks, Unruhen und gewaltsame Auseinandersetzungen, um die Produktion, jede Arbeit und jede andere Aktivität zu unterbrechen, weil die Demokratische Opposition Serbiens daran zweifelt, dass sie bei den Wahlen das erforderliche Resultat erreichen kann, das sie braucht.

All das natürlich mit dem Ziel das Leben in Serbien zum Stillstand zu bringen und mit der Erklärung, dass jenes Leben wieder beginnen und erfolgreich und gut weitergehen kann, wenn es durch jene organisiert wird, die hier die Absichten, Pläne und Interessen der Okkupanten vertreten.

Unser Land ist ein souveräner Staat. Es hat seine Gesetze, seine Verfassung, seine Institutionen. Serbien hat bestimmte Aufgaben und es beansprucht, sich selbst gegen eine Invasion zu verteidigen, die durch verschiedene Formen der Subversion gegen uns vorbereitet worden ist.

Und die Bürger sollten wissen, daß sie durch die Teilnahme an der Subversion deren Ziel die Fremdherrschaft über ihr Land, oder die Okkupation ihres Landes ist, die historische Verantwortung auf sich laden, ihrem Land das Recht zu existieren verweigern aber auch den Verlust, über ihr eigenes Leben bestimmen zu können, zu verantworten haben.

Indem sie ihr Land aufgeben und es fremdem Willen überlassen, geben sie auch ihr eigenes Leben auf und übergeben es fremdem Willen und ebenfalls das Leben ihrer Kinder und vieler anderer Völker.

Ich betrachte es als meine Pflicht, die Bürger unseres Landes vor den Konsequenzen der Aktivitäten, die von den Regierungen der NATO-Staaten finanziert und unterstützt werden, zu warnen.

Die Bürger müssen mir nicht glauben.

Mein Wunsch ist nur, daß sie dieses nicht erst erkennen, wenn es bereits zu spät ist, daß sie dieses nicht erst erkennen, wenn es schwierig sein wird Fehler wieder gutzumachen, die Bürger aus Naivität, Oberflächlichkeit, oder Falschheit gemacht haben, da bestimmte Fehler schwer zu korrigieren und einige nie wieder berichtigt werden können.

Mein Motiv meine Meinung auf diesem Weg auszudrücken, ist schließlich nicht persönlicher Natur. Ich wurde zweimal zum Präsidenten von Serbien gewählt und einmal zum Präsidenten von Jugoslawien. Es sollte für alle nach diesen zehn Jahren klar sein, dass sie nicht Serbien wegen Milosevic, sondern Milosevic wegen Serbien angreifen.

Mit Respekt vor einem reinen Gewissen.

Mein Gewissen würde jedoch nicht rein sein, wenn ich meinem Volk nicht sagen würde, nach all diesen Jahren als ihr Staatsoberhaupt, was ich über ihr Schicksal denke, sollte dieses Schicksal ihnen durch andere aufgezwungen werden, selbst wenn es bedeutet, den Leuten zu erklären, dass sie dieses Schicksal selbst gewählt haben.

Die Ungerechtigkeit, die sie wählen, die von anderen für sie gewählt wurde ist die gefährlichste Ungerechtigkeit und der Hauptgrund für meine Entscheidung, mich öffentlich an die Bürger Jugoslawiens zu wenden", schloss Präsident Milosevic seine Rede.

tanjug, 3.10.2000

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DRINGLICHER AUFRUF! (11. August 2001)

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Nach diesen Angriffen konnten wir direkt mit Menschen sprechen, die an den Verhandlungen zwischen Präsident Milodevic und den derzeitigen serbischen Behörden beteiligt waren. So wussten wir aus erster Hand, dass der Bericht der „New York Times" über angebliche Selbstmorddrohungen Milosevics erlogen war.

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